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Sonderausgabe des rotdorn
Eine Darstellung der Medebacher Kommunalpolitik seit 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte des Ortsvereins Medebach der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Medebach 1994
Herausgeber: SPD-Ortsverein Medebach
Verantwortlich: U. Mikol
Verfasser: E. Habel
Druck: Kräling, Winterberg-Siedlinghausen
Umschlagbild: Medebach auf einer Postkarte von 1913, zur Verfügung gestellt von Herrn G. Schnellen, Medebach
Bilder: Zur Verfügung gestellt von den Eheleuten Dittkrist, Thea Burchardt, Karl Specht, Herbert Rosanski, Jürgen Reinold und Michael Hiemer
Vorbemerkung
Anläßlich der 1994 stattfindenden 850-Jahr-Feier der Stadt Medebach stellt sich auch der Ortsverein Medebach der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands mit diesem Beitrag vor. Seine Geschichte ist noch kurz. Dennoch mag es von Interesse sein, den Werdegang der ältesten und traditionsreichsten deutschen Partei auch dort einmal nachzuvollziehen, wo sie unter den erschwerten Bedingungen einer ländlichen, katholischen Region Fuß zu fassen versucht und sich trotz aller Widrigkeiten behauptet.
Allein schon das Zusammentragen des Materials war nicht ganz einfach. Eigene Aufzeichnungen fehlen größtenteils. Erst nach Überwindung von Hindernissen war es möglich, die Protokolle der Amts- und Stadtvertretung einzusehen. Dies war jedoch unerläßlich, weil die örtlichen Gestaltungsmöglichkeiten einer Partei nur im Zusammenhang mit den Problemen des Amtes und der Stadt dargestellt werden können, wie sie sich in den Beratungen und Beschlüssen innerhalb der gemeindlichen Selbstverwaltungsgremien widerspiegeln. Zu einem großen Teil enthält der Beitrag daher auch Darstellungen der Medebacher Kommunalpolitik seit Ende des II. Weltkrieges. Aber auch eine kurze Einschätzung jeweiliger deutscher Zeitgeschichte als Bedingung kommunaler Entwicklung ist sowohl im Text wie in den Anmerkungen enthalten. Soweit bis in die Gegenwart hinein berichtet wird, mögen teilweise subjektive Wertungen stärker in den Vordergrund treten. Dies läßt sich leider nicht ganz vermeiden.
Verfasser dieses Beitrags ist Ekkehard Habel. Er hat vor allem die Zeit bis 1982 beschrieben. Die Chronik der darauffolgenden Jahre (bis Ende 1993) ist in Zusammenarbeit mit Brunhilde Sengen und Michael Hiemer entstanden, die das Material zusammengetragen und den Text redigiert haben. Angesichts der Probleme, die sich aus der Lückenhaftigkeit bzw. dem Fehlen von Unterlagen besonders für die Zeit bis etwa 1970 ergeben, mögen sich Unrichtigkeiten eingeschlichen haben. Denn auch die befragten Personen werden sich nicht aller Umstände genau erinnert haben. Für Hinweise auf solche Punkte wäre der Ortsverein dankbar.
